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Unser erstes Spiel in der 2. Bundesliga ging gleich gegen den wohl schwersten Gegner der Runde. Denn die Truppe des Poseidon Hamburg wird als heißer Aufstiegskandidat für die 1. Liga gehandelt. Dann noch ein Auswärtsspiel und neue Schiedsrichter, dass konnte ja was werden. Trotzdem fuhren wir diesen Samstagabend hoch motiviert nach Hamburg um Wasserball zu spielen. Kurz vor dem Anpfiff bot sich ein für uns fast unbekanntes Bild: So säumten etwa 60 Zuschauer die Beckenränder um dem Spektakel beizuwohnen. Dann ging das Spiel los. Gleich in den ersten zwei Minuten konnte der Gegner mit zwei Toren in Führung gehen und seine Spielqualitäten beweisen. Das Spielniveau unterscheidet sich doch deutlich von dem der Oberliga! Das Ganze Spiel läuft wesentlich schneller und flüssiger ab als wir es gewohnt sind. Unserem Torwart Jürgen Mrosek ist es dann auch zu verdanken, dass das erste Viertel nur mit 3:0 an den Gegner ging. Tolle Paraden, vor allem Mann gegen Mann stärkten das Selbstbewusstsein der Mannschaft und so konnten wir unser erstes Bundesligaviertel gut mitspielen. Im zweiten Viertel sah es dann leider etwas anders aus. Hier bot der Gegner seine Erfahrung auf und drückte uns komplett sein Spiel auf. So nutzte er jede Möglichkeit um uns auszukontern und konnte ebenfalls zwei Überzahlspiele nutzen um das Viertel mit 7:0 für sich zu gewinnen. So ging es also mit einem 10:0 Rückstand in die Halbzeitpause. Der Seitenwechsel bekam uns gut und wir konnten die Lethargie aus dem zweiten Viertel komplett ablegen. Unser Spiel wurde flüssiger und damit gefährlicher. Auch unser zweiter Torwart Jakow Axelrod, der jetzt zwischen den Pfosten stand bildete ein starkes Rückrad, sodass das Team befreit nach vorne spielen konnte. So gelang Tim Weiland dann auch endlich unser erstes Bundesligator. Doch auch unser zweites Tor änderte nichts daran, dass der Gegner das Viertel mit 6:2 gewann. Im letzten Viertel zeigten sich dann die ersten Ermüdungserscheinungen, bedingt durch das aktive und schnellere Spiel. So gelangen dem Gegner noch einige erfolgreiche Konter. Aber auch wir kamen noch einmal zum Torerfolg und so ging das Spiel mit 21:3 zu Ende. Zusammenfassend kann man sagen, dass wir gute Torwärte haben, die uns in diesem Spiel vor einer höheren Niederlage bewahrt haben. Auch der Rest der Mannschaft kam mit der neuen Spielweise und vor allem den neuen Schiedsrichtern gut klar. Diese haben eine sehr gute Partie gepfiffen. Alles in allem eine ordentliche Grundlage für die nächsten Spiele!!
Autor: Nils Lehmann
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