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Im diesjährigen NSV-Pokal waren wir zusammen mit den Teams aus Laatzen und Elmshorn in einer Turniergruppe. Ein weiterkommen würde uns die Teilnahme in der Finalrunde des Norddeutschen Pokals. Im ersten Spiel mussten wir gegen die Laatzener ins Becken. Das Spiel des vergangenen Spieltages wo uns die Laatzener 16:2 vor eigener Kulisse besiegten war noch nicht vergessen. Da so von Beginn an klar war das in diesem Spiel nicht viel zu holen sein wird, ließen wir es in diesem Spiel etwas ruhiger angehen und sparten Energie für das zweite Spiel gegen Elmshorn. Laatzen zeigte wieder an dem Anpfiff, dass sie uns auch in diesem Spiel nichts schenken würden und gingen gleich in der ersten Spielminute in Führung. Diese erste Führung konnten wir mit einem Treffer von Nils Weilandt zwar noch ausgleichen, aber schon kurz darauf zog der Gegner mit 5:2 zum Viertelgewinn davon. Den zweiten Treffer für uns markierte Tim Weilandt. Im zweiten Viertel dann das gleich Bild wie im ersten Laatzen übernahm die Regie ließ es aber noch ruhig angehen und baute die Führung bis zum Halbzeitpfiff auf 9:3 aus. Nach dem Seiten- und Tormannwechsel (Es stand jetzt Julien Roof zwischen den Pfosten) kam bei uns dann leider wieder der übliche „Dritte-Viertel-Einbruch“ den die Laatzener mit einem Torreigen zum 9:0 Viertelgewinn für sich gewinnen konnten. Das letzte Viertel ging dann mit gnädigen 3:0 ebenfalls an die Truppe aus Laatzen. So ging das erste Spiel mit 21:3 Toren überdeutlich verloren. Im Zweiten Spiel des Tages ding es dann gegen die Mannschaft aus Elmshorn. Eine uns vollkommen unbekannte Truppe. Doch mit einem Sieg gegen die Elmshorner und der Hoffnung, dass diese ebenso hoch gegen die Laatzener verlieren würden, würden wir in die nächste Runde einziehen. Doch taten wir uns recht schwer in diesem Spiel. Statt dem Gegner unser Spiel aufzudrücken und ihn mit Kontern kaputt zu schwimmen, versuchten wir uns erneut erfolglos mit Standwasserball. Dem Gegner, alle einige Semester älter wie wir, kam das sehr entgegen. Zwar konnten wir zur Halbzeit eine 6:1 Führung vorweisen, doch hätte der Spielstand schon wesentlich deutlicher zu unseren Gunsten stehen können. Ein vermurkster Strafstoß von Roland Meier markierte dabei deutlich, dass noch einige Lektionen in den Wasserballgrundregeln nötig sind…. Nach dem Seitenwechsel zeigte der Gegner dass er noch nicht bereit war das Spiel verloren zu geben und wir kamen grade so eben noch zu einem 2:2 Viertelstand. So ging es mit 8:3 in das letzte Viertel. Doch auch hier fehlte eindeutig spielerische Motivation und der eindeutige Wille das Spiel zu gewinnen. Der Gegner nutze seine Chancen und kam noch bis zum 9:6 heran. Wäre das Spiel nur zwei Minuten länger gewesen, wäre es gut möglich gewesen dass der Gegner das Spiel noch gedreht hätte. Auch in der zweiten Spielhälfte wurden eindeutige Chancen nicht genutzt. Hier markiert durch Tim Weilandt, der ebenfalls einen Strafstoß durch falsche Ausführung verschenkte. Doch da die Laatzener das Spiel gegen die Elmshorner mit 20:2 auch gewonnen haben, ziehen wir als Runden Zweiter ins Finale ein. Bis dahin ist aber noch viel zu tun!!
Autor: Nils Lehmann
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