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07.02.2012

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Hammerhaie mit drei Teams bei E-Jgd Minimeisterschaft - Hanna Griesbach erbeutet mit 12 Toren die Torjägerkrone (05.05.2009 / 16.38)

Die ersten Bremer Minimeisterschaften im Wasserball bei der E-Jugend (11 Jahre und jünger) fanden am 2.Mai im Lehrbecken des Bremer West Bades statt. Gleich drei Teams mit Bremen 10 Beteiligung gingen an den Start. Dabei blieb unsere erste Garnitur zu Hause, weil die ausschließlich schon auf großem Feld und im tiefen Wasser spielt. Neben unseren drei Bremer Hammerhaiteams von der Spielgemeinschaft SV Bremen 1o /SV Weser waren auch fünf Mannschaften aus Niedersachsen am Start. Die erste Mannschaft der Hammerhaie war allerdings nicht mit von der Partie. Sie spielt überregional auf Norddeutscher Ebene mit. So lag unsere Hoffungen hauptsächlich auf der zweiten Garnitur der Hammerhaie. Die traten gleich mit vier Neulingen im ersten Spiel in Gruppe A gegen den Zweitliganachwuchs der Spvg Laatzen an. Das bedeutet das mehr Neulinge im Feld spielten als „alte Hasen“ Trotzdem zeigte sich schnell das die Gäste von der Leine spielerisch noch weit entfernt vom Bremer Niveau waren. Unsere Hammerhaie ließen den Ball in schönen Spielzügen laufen und siegten am Ende souverain mit 11:1. Da hatte es die dritte Garnitur von uns in der Gruppe B schwerer. Im Spiel gegen den amtierenden Norddeutschen E-Jugendmeister von Neptun Cuxhaven gab es eine klare 0:13 Niederlage. Unser Mädchenteam der Hammerhaie hatte es besonders schwer. Torjägerin Nadine Ferber musste aufgrund einer Verletzung kurzfristig passen. So kämpften die Mädchen zwar wacker, beugten sich aber letztendlich dem starken Team aus Georgsmarienhütte mit 4:10. Doch durch einen 15:6 Sieg in ihrem zweiten Spiel im internen Duell gegen die Jungen der dritten Garnitur wahrten sie sich die Endrundenchance. Konkurrent um den zweiten Endrundenplatz in Gruppe 2 war der MTV Aurich. Die Auricher erwiesen sich dann aber als körperlich überlegen. Trotz schöner Spielzüge und großem Kampfgeist hatten die Auricher aufgrund ihrer körperlichen Überlegenheit am Ende mit 7:3 die Nase vorn. Dafür hatte es aber Hanna Grisbach geschafft mit ihren 12 Toren am Ende des Vorrundenturniers die Torjägerkrone zu ergattern. In Gruppe A lief es bei unseren Hammerhaien II weiter bestens. Im nächsten Spiel fegte unser zweiter Anzug Neptun Cuxhaven II mit 10:0 aus dem Wasser. So kam es zum Endspiel um den Gruppensieg in Gruppe A gegen das Team aus Georgsmarienhütte. Die Hammerhaie II gingen überraschend als Favoriten ins Match, wenn man nach den Ergebnissen rechnete. Hatten sie doch die bisher die höheren Siege eingefahren. Es wurde von Anfang an hart gefightet. Unsere Hammerhaie zeigte einige schöne Angriffskombinationen doch leider wurden die daraus folgenden Chancen nicht genutzt. In der Abwehr stand die Pressdeckung gewohnt gut. So wäre es zur Pause wohl bei einem 0:0 geblieben wenn der Schiedsrichter nicht zwei klare Stürmerfouls übersehen hätte. Zweimal schubste Lukas Schwaab unser Abwehrchef Birk Fasel klar im Kampf um den Ball weg. Doch der Pfiff blieb zweimal aus und der Ball landete zweimal im Netz der Hammerhaie. 0:2 war so der Halbzeitstand gegen uns. Unsere Hammerhaie wurden dann in der zweiten Hälfte leicht nervös und spielten trotz klarer Feldüberlegenheit nicht mehr so präzise. Zwar gelang durch Sönke Marz der Anschlusstreffer aber Georgsmarienhütte nutzte dann einen Fehlpass zu einem Konter und schloss den zum 3:1 ab. Doch die Hammerhaie gaben nicht auf. 10 Sekunden vor Schluss verkürzte Sönke Marz erneut. Doch zu mehr reichte die Zeit nicht, so das Georgsmarienhütte sich den mit einem 3:2 den Gruppensieg sichern konnte. Doch da der zweite Platz auch die Endrundenteilnahme sicherte, währte die Enttäuschung nur sehr kurz und der Jubel überwog bei unserem Team. Trainer Lutz Schmauder war auch sehr zufrieden mit der Leistung seiner Reserve. „Phänomenal wie die neuen Spieler alles umgesetzt haben. Das hat richtig Spaß gemacht denen zuzuschauen“, fand er hinterher. Ein Sonderlob ging allerdings auch an die beiden erfahrensten Spieler. Zu diesen zählte auch der erst siebenjährige Abwehrchef Birk Fasel der hinten den Laden dicht hielt und so dafür sorgte das die „Zweite“ die wenigsten Tore kassierte sowie der nimmermüde Center Stürmer Erik Schwabe, der immer anspielbereit war. Von allen Gastteams wurde besonders die tolle Stimmung gelobt und alle freuten sich schon auf die End- und Trostrunde am 26. September um 13:30 im Hallenbad West.

Autor: Lutz Schmauder
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