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In dieser Saison ist es für unsere D-Jugend noch nicht so gut gelaufen. Das Team war nach dem jährlichen Umbruch und Jahrgangswechsel immer noch auf der Suche nach seiner Form. Es fehlte die mannschaftliche Geschlossenheit und das Vertrauen in sich selbst. Daran und an einigen anderen Dingen hatte Trainer Ingo Schäfer in den letzten Wochen besonders gefeilt. Es gab noch ein paar zusätzliche Trainingeinheiten, besonders beim Zusammenspielen und bei der Taktik. So wurde die Niedersachsenmeisterschaft zum ersten Prüfstein für die Veränderungen. Ein harter Prüfstein wenn man bedenkt, dass die Niedersachen auf DSV Ebene in dieser Alterklasse führend sind. Alle Titel der deutschen D-Jgd Meisterschaften gingen bisher nach Hannover und beim Ländervergleich sind unsere Nachbarn in den letzten Jahren auch nicht von Platz eins zu verdängen. Ausgerechnet das Überteam der White Sharks stand für unsere Truppe beim ersten Spiel am Freitagabend auf dem Programm. Trainer Schäfer wand die 54er Herbergertaktik an und reiste am Freitag mit nur 7 Spielern an und holte sich die erwartete Packung ab. Am Samstag reisten dann mit Marcel Ferber, Kjell Kiesewetter und Leon Mühlmeister drei ausgeruhte Spieler an. Doch Gegner im zweiten Spiele war der WSV Wolfenbüttel, der neben den White Sharks noch als Titelfavorit gehandelt wurde. Als Ziel galt es besser als Aegir Hannover abzuschneiden. Die hatten am Vorabend mit 7:29 verloren. Das Vorhaben gelang dann auch aber mit 9:27 war die Niederlage recht deutlich. Nach diesen beiden, zu starken Gegnern fing das Turnier für unser Team eigentlich erst richtig an. Es ging nun im Spiel gegen Aegir Hannover darum den dritten Platz in der Vierergruppe zu erreichen und somit eine bessere Ausgangsposition in den Platzierungsspielen einzunehmen.Das gelang dann auch sehr gut. Der Sieg war eigentlich nie gefährdet und am Ende hieß es dann sogar 13:5 für unser D-Jugend Team. Durch diesen Sieg und den dritten Gruppenplatz ging es im Halbfinale der Spiele um Platz 5 nun gegen den Gruppenletzten aus der Gruppe B: Das waren die Wasserballer vom TJK Sarstedt. Mit dem gestärkten Selbstvertrauen des letzten Sieges, schien es nun wie von allein zu laufen. Die Sarstedter konnten da nicht gegenhalten und am Ende jubelte unser Nachwuchs über einen 18:2 Sieg und den Einzug ins Spiel um Platz fünf. Dort warteten der deutsche D-Jugend Meister von 2004 Hellas Hildesheim. Überraschenderweise hatte Hellas Hildesheim, dass in den letzten fünf Jahren immer unter den ersten Drei war, den Einzug in die Finalrunde verpasst. Die Hildesheimer gingen so als klarer Favorit ins Wasser. Doch unsere Jungs steigerten sich nochmals und hielten von Anfang an nicht nur dagegen sondern konnten sich sogar Feldvorteile herausspielen. Dies wurde mit einer 5:3 Führung nach dem ersten Viertel belohnt. Im zweiten Viertel ging es spannend weiter und kein Team konnte sich entscheidend durchsetzten. So blieb es mit 6:4 beim zwei Tore Vorsprung unserer D-Jugend. Nach dem Anpfiff zum zweiten Spielabschnitt schafften unsere Jungs den Durchbruch und konnten das dritte Viertel mit 5:1 gewinnen. Damit gingen sie mit einer 11:5 Führung in den letzten Spielabschnitt. Doch dies war noch nicht ganz die Entscheidung. Hellas Hildesheim bewies Moral und kämpfte verbissen um die letzte Chance. Unsere Mannschaft wähnte sich schon sicher und so kamen die Hildesheimer noch mal mit vier Toren auf 12:9 heran. Dann wachte das Team wieder auf und zog noch mal das Tempo an. Bei Hellas war dann die Luft raus und am Ende hieß es sogar 15:9 für unsere D-Jugend. Es spielten: Jonathan Voß (96) – Tim Brüning (97), Paul Gerbode (96), Justin Hahn (97), Marcel Ferber (96), Malte Schlage (97), Kjell Kiesewetter (96) Jean Mirco Riechert (97), Leon Mühlmeister (96), Nick Schenk (96), Erfolgreichster Torschütze war Center Stürmer Paul Gerbode mit 28 Toren von insgesamt 55 erzielten Treffern, schoss er damit über die Hälfte aller Tore.
Autor: Lutz Schmauder
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