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Der erstmals ausgeschriebene Offene Bremer Pokal bleibt an der Weser: Mit einer überragenden Leistung holte sich unser Nachwuchs den großen Pokal ohne eine einzige Niederlage oder ein Remis. In ihren insgesamt 8 Spielen fing die Truppe nur 8 Tore ein, schoss aber 83. Ihre Dominanz stellten die Hammerhaie im entscheidenden Spiel gegen den Tabellenzweiten von Neptun Cuxhaven unter Beweis. Die Ersatzgeschwächten Cuxhavener hatten von Anfang an nicht dem Hauch einer Chance. Kapitän Leo Grisbach eröffnete den Torreigen nach 60 Sekunden. Danach gab es praktisch ein Spiel auf ein Tor, dass der Cuxhavener. Besonders Nils Flügge (5 Tore) und Leo Grisbach (4 Tore) zeigten sich dabei sehr erfolgreich. Die restlichen Treffer markierten Malte Schlage (2 Tore) und Maximilian Frerichs (2 Tore). Ins stottern kam der Bremer Angriffsmotor nur am Anfang des dritten Viertels wo einige Pässe nicht ihren Abnehmer fanden. Hinten blieb Torwart Tom Heße bis auf eine Situation beschäftigungslos. So stand es nach 20 Minuten 14:0 für die Hammerhaie, die mit diesem Sieg nur noch theoretisch von der Tabellenspitze verdrängt werden konnten. Denn hierzu hätte unser Wasserballnachwuchs gegen den Tabellenletzten MTV Aurich verlieren müssen. Hierzu hätte im Achimer Hallenbad ein Wunder geschehen müssen. Dagegen hatten unsere Hammerhaie aber etwas und so machten sie in ihrem letzten Spiele da weiter wo sie aufgehört hatten. Hinten ließen sie keinen Torschuss zu und vorne wirbelten sie den Gegner ordentlich durcheinander. So beteiligten sich auch dann auch alle Feldspieler am Tore schießen. 19:0 war der Endstand und damit war es amtlich. Der Bremer Pokalsieger 2010 kam von der Weser! Bei der Siegerehrung war der Jubel dann auch groß als alle den großen Pokal in die Höhe stemmten. Danach ging Trainer Lutz Schmauder erstmal unfreiwillig baden und die Siegesfeier ging im Wasser weiter. Neben den großen „Pott“ ging der Ehrenpreis des besten Nachwuchsspielers mit Birk Fasel, ebenfalls an das Team von Bremen 10. Birk ist mit seinen 8 Jahren sogar noch zwei Altersklassen tiefer in der F-Jugend einsatzberechtigt, machte aber alle Spiele mit und zeigte Eindrucksvoll, dass er in dieser Altersklasse nicht nur mithalten kann sondern auch schon Akzente setzt. Zum besten Spieler des Turniers wählten die Trainer der beteiligten Vereine Nils Flügge auch aus unserer Mannschaft, der hierfür auch einen Ehrenpreis erhielt. Trotz der hervorragenden Einzelleistungen war es insgesamt gesehen aber doch eine Mannschaftsleistung, die zum Gewinn des Pokals führte! Nun wartet eine ganz schwere Aufgabe auf das Meisterteam. Im Juni geht es zum Ländervergleich nach Cottbus. Und da es in Bremen sonst kein Team gibt, ist die Vereinsauswahl der Bremen 10er gleich auch die Landesauwahl. In Cottbus warten dann übermächtige Gegner auf unsere Hammerhaie. Gegen Auswahlteams aus Nordrhein Westfalen oder Niedersachsen, die sich ihre Spieler aus den Top Vereinen der Region zusammenstellen können, wird wohl nicht viel zu holen sein. Aber so ein Turnier mit vielen Nationalspielern unter den Augen des Bundestrainers ist immer eine tolle Erfahrung. So wird in Cottbus der Olympische Gedanke hochgehalten und weiter Erfahrungen für die nächsten Spiele auf Vereinsebene gesammelt werden. Denn im September steigt die Norddeutsche D-Jugend Meisterschaft und da werden die Hammerhaie in ihrer derzeitigen Form ein Wörtchen mitzureden haben. Ein Platz auf dem Treppchen wird dabei wohl nicht rausspringen aber das Erreichen des Halbfinales und damit Platz 4 wäre ein weiterer großer Erfolg für den Bremer Wasserball und insbesondere unserer Hammerhaie. Im erfolgreichen Team zum Gewinn des Bremer Pokals spielten: 8 Einsätze Tom Heße Jhg 98; Tim Brüning (5 Tore); Torben Fasel Jhg 98 (4 Tore); Birk Fasel Jhg 01 (1 Tor) 7 Einsätze Nils Flügge Jhg 98 (33 Tore); Leo Grisbach Jhg 98 (14 Tore); Malte Schlage Jhg 97 (13 Tore); Maximilian Frerichs Jhg 98 (7 Tore), Jean Mirco Riechert Jhg 97 4 Einsätze Lutz Hentschel Jhg 99 3 Einsätze Erik Schwabe Jhg 99 (3 Tore); 1 Einsatz Ayla Schäfer Jhg 00; Nadine Ferber Jhg 00
Autor: Lutz Schmauder
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