Schwimmverein Bremen von 1910 e.V. Schwimmverein Bremen von 1910 e.V.

30.07.2010

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Regeln

Mannschaften

Jede Mannschaft besteht aus 13 Spielern, von denen sich 7 im Wasser befinden und 6 Auswechselspieler sind. Von den Feldspielern ist einer Torwart. Um sich voneinander zu unterscheiden tragen die Mannschaften farblich unterschiedlich Kappen. Die Heimmannschaft spielt in den weißen Kappen und die Gastmannschaft meist in blauen Kappen. Die Torhüter beider Mannschaften tragen eine rote Kappe.

Zum Start eines Spiels muss eine Mannschaft aus mindestens 7 Spielern bestehen.


Spielfeld

Die Spielfeldmaße betragen in der 1sten und in der 2ten Bundeliga 30 m x 20 m. Auch in den Regionalligen wird in der Regel auf dieser Größe gespielt. Ab der Oberliga sowie bei den Frauen und in der Jugendklassen wird meistens auf 25m x 16 2/3 m großen Feldern gespielt.

Außerdem muß eine 2m-Linie in rot und eine 5m-Linie in gelb in den jeweiligen Distanzen, von den Toren aus gesehen, gekennzeichnet sein. Die Spielfeldmitte ist weiß zu kennzeichenen. Zudem müssen in den Ecken gegenüber des Protokolltisches jeweils ein Wiedereintrittsraum abgetrennt sein.

Die Wassertiefe muß an allen Stellen mindestens 1,80m (nach Möglichkeit 2,00m) betragen.

Wasserball Spielfeld


Auswechseln von Spielern

Spieler dürfen während des gesamten Spiels ausgewechselt werden.

Ist ein Tor gefallen (egal für welche Mannschaft) darf der Auswechselspieler in das Becken springen. Wird während des Spiels gewechselt, muss innerhalb einer speziellen Zone gewechselt werden (die sogenannte Wechselzone). Diese liegt gegenüber dem Protokolltisch auf der Spielseite der eigenen Mannschaft.

Es darf beliebig oft ausgewechselt werden.


Wasserbälle

Wasserbälle

Das Gewicht des Balles muß 400 - 450g betragen. Für die Herren müssen die Bälle einen Umfang von 0,68 -0,71 m haben, für die Frauen und die Jugendklasse C 0,65 -0,67 m.


Tore

Wasserballtor

Die Tore sind 3,0 m breit und 0,9 m hoch. Der vordere Bereich der Pfosten ist auf der Torlinie (siehe Bild oben).


Spielzeit

Uhr mit Ergebnisanzeige

Es werden 4 Viertel von jeweils 8 Minuten reiner Spielzeit gespielt. Nach dem 1. und 3. Viertel gibt es eine Pause von 2 Minuten, nach dem 2. Viertel eine Pause von 5 Minuten.

Reine Spielzeit bedeutet, dass bei jedem Pfiff der Schiedsrichter die Uhr angehalten wird. Dadurch beträgt die gesamte Spielzeit in der Regel 45 bis 60 Minuten.


30-Sekunden-Regel

Jede Mannschaft hat pro Angriff 30 Sekunden reine Spielzeit zur Verfügung.

Das heißt, ab dem Moment, in dem die Mannschaft in Ballbesitz kommt, muss innerhalb der nächsten 30 Sekunden ein Torschuss erfolgt sein. Ist dies geschehen und kommt die gleiche Mannschaft wieder in Ballbesitz (durch Abpraller an der Latte oder Eckball), so bekommt sie neue 30 Sekunden Angriffszeit. Auch bei einer Herausstellung eines Verteidigers bekommen die Angreifer neue 30 Sekunden.

Erfolgt während der 30 Sekunden kein Torschuss, wird auf Zeitspiel erkannt (ertönen der 30 Sek.-Uhr bzw. 3 maliger Pfiff vom Kampfgericht) und der Gegner erhält den Ball.


Auszeiten

Der Trainer oder Mannschaftsbetreuer darf pro Spiel 2 Auszeiten nehmen. Jede Auszeit dauert 1 Minute. Diese darf aber nur genommen werden, wenn die eigene Mannschaft in Ballbesitz ist, sollte dies nicht der Fall sein, so bekommt der Ggener einen Strafwurf zugesprochen.


Seitenwechsel

Nach zwei Vierteln wechseln die Mannschaften die Seiten, die Schiedsrichter wechseln nach dem 1. und dem 3. Viertel die Seiten.


Schiedsrichter

Das Spiel wird bis zur Oberliga von zwei, sich diagonal gegenüberstehenden, Schiedsrichtern geleitet. Beide Schiedsrichter sind gleichberechtigt. Ein Schiedsrichter ist für den Angriff zuständig, der Andere beobachtet den Rückraum.

Ab der Verbandliga wird in der Regel mit einem Schiedsrichter gepfiffen.


Einfache Fehler

Einfache Fehler sind:


  • den Ball unter Wasser zu ziehen

  • den Gegner unterzutauchen

  • sich am Beckenrand festhalten

  • mit der Faust nach dem Ball schlagen

  • vom Boden abspringen

  • einen Gegner behindern, der den Ball nicht in der Hand hält

  • den Ball unter die Wasseroberfläche drücken

  • Zeitspiel



Diese Fehler werden mit einem Freiwurf geahndet. Dieser muss auf Höhe der (gedachten Quer-) Linie ausgeführt werden, auf der das Foul passiert ist. Ein Freiwurf ist so etwas wie ein indirekter Freistoß. Wird das leichte Foul vor der 5m - Linie begangen, kann der gefoulte Spieler sofort aufs Tor schießen.


Schwere Fehler

Schwere Fehler führen zu einer Hinausstellung. Beispiele dafür sind:


  • einen Gegner, der den Ball nicht hält, festzuhalten, unterzutauchen oder zurückzuziehen

  • einen Gegner zu treten oder zu schlagen oder eine Bewegung auszuführen, die diese Absicht erkennen läßt

  • dem Gegner ins Gesicht zu spritzen

  • eine brutale Handlung gegen einen anderen Spieler oder Kampfrichter zu begehen

  • dem Schiedsrichter den Gehorsam zu verweigern

  • Fehler in einer Spielunterbrechung zu begehen

  • nach einer Hinausstellung falsch wieder in das Spielfeld zu kommen (z.B. die Leine hochzuheben, sich, wenn möglich, von der Wand oder vom Boden abstoßen)

  • einen Strafwurf zu verursachen


Diese Fehler werden als persönliche Fehler gewertet. Jeder persönliche Fehler wird im Protokoll beim jeweiligen Spieler gekennzeichnet, drei persönliche Fehler bedeuten den Ausschluß des Spielers mit Ersatz.


Strafen

Für schwere Fehler gibt es die folgenden Strafen:

Hinausstellung:


  • für 20 Sekunden, bis zum nächsten Tor oder nach Gewinn des Ballbesitzes (d.h. Kontrolle über den Ball) durch die Mannschaft des ausgeschlossenen
    Spielers während der tatsächlichen Spielzeit oder zu Beginn eines neuen Spielabschnittes (je nach dem, was zuerst eintritt)

  • für die gesamte Spielzeit mit Ersatz (z.B. bei Schiedsrichterbeleidigung)

  • für die gesamte Spielzeit ohne Ersatz (z.B. bei brutaler Handlung)


Der ausgeschlossene Spieler muß sich zum eigenen Wiedereintrittsraum begeben, ohne das Wasser zu verlassen, auch, wenn er für den Rest des Spiels ausgeschlossen ist. Verläßt er das Wasser, außer nach dem Wiedereintritt eines Austauschspielers, wird er fuer die gesamte Spielzeit mit Ersatz hinausgestellt.

5m-Strafwurf:

  • wenn ein Spieler der verteidigenden Mannschaft einen Fehler im 5-Meter (Straf-)Raum begeht, mit der Absicht, ein wahrscheinliches Tor zu verhindern

  • wenn der Torwart oder ein Spieler der verteidigenden Mannschaft den Ball in Bedrängnis unter Wasser zieht

  • wenn der Torwart oder ein Spieler der verteidigenden Mannschaft das Tor herunterzieht


Grundsätzlich müssen die Schiedsrichter das Ahnden eines Fehlers unterlassen, solange der Ball spielbar ist (Vorteilsregel).


Bankverhalten

Der 1. Trainer darf bis zur 5-m Linie gehen. Fehlverhalten werden wie folgt geahndet:


  • 1. Trainer -> Warnung mit gelber Karte, bei Wiederholung -> rote Karte oder auch gleich rote Karte

  • andere Offizielle -> sofort rote Karte

  • bei roter Karte für den 1. Trainer -> 2. Trainer (Betreuer/Physiotherapeut) kann die Position des 1. Trainers übernehmen


5m-Regel

Wenn ein Freiwurf hinter der 5-Meter-Linie gegeben wird, dann darf der ausführende Spieler jedoch nur, wenn er dies ohne Verzögerung tut, direkt auf das Tor werfen.


Eckwurf

Eckball kann nur vom Torwart verursacht werden oder bei absichtlichem Spiel eines Verteidigers ins Aus.


Ermittlung eines Gewinners bei Pokalspielen


  • nach Ende der Spielzeit: 5 Minuten Pause und Verlängerung von 2 x 3 Minuten

  • nach Ende des ersten Abschnitt der Verlängerung: 2 Minuten Pause, Seitenwechsel der Mannschaften

  • bei weiterem Unentschieden nach 2 x 3 Minuten: Strafwurf – Schießen -> 5 Spieler müssen nominiert werden


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Wasserballwart

Andreas Schmidtke
Telefon: 0421 - 69499030

Kontakt: eMail an Tim Weilandt

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