 „Im Verein da sitzen die Vereinsmeier und meiern vor sich hin. Dumpfe Gemütlichkeit wechselt mit feucht-fröhlicher Bierlaune... Nichtmitglieder sind Fremde und werden erst gar nicht beachtet.“
Ist das der S.V. Bremen 10 ???
Engstirnig, kleinkariert und Ehrenamts-süchtig stellen viele sich die Atmosphäre in einem Verein vor. Das Wort „Verein“ hat einen reaktionären Beigeschmack. Und tatsächlich ist „Verein“ in der heutigen Zeit auf bestimmte Art etwas überkommenes.
Es gibt vielfältige kommerzielle Alternativen zu Sport im Verein, die alle zwar viel Geld kosten, aber den unschätzbaren Vorteil haben, dass keiner irgendwelche Mithilfe oder in irgendeiner Form die Übernahme von Verantwortung für die Sache von uns verlangt; wir kommen und gehen, wann wir wollen, keiner will was von uns (außer unser Geld), keiner braucht uns und keiner kennt uns...
Das ist natürlich überspitzt formuliert, deutet aber schon an, was am Vereinsleben so „altmodisch“ ist: Leute arbeiten miteinander, um füreinander die Ausübung ihrer Sportart zu ermöglichen, zu organisieren, zu verbessern ...und das alles, ohne einen Cent dafür zu bekommen. - Völlig unökonomisch!
Sie haben den verrückten Traum, für ihre Kinder und Jugendlichen das zu ermöglichen, was teilweise vorher ihnen selbst schon durch die eigenen Eltern ermöglicht wurde: Sie wollen sich und ihren Kindern und Kindeskindern eine Art zweite Heimat schaffen, wo sie zusätzlich zur Ausübung ihres Sportes auch die Erfahrung von Zusammengehörigkeit und Loyalität machen können. - Alles unverbesserliche Idealisten!
Kann auch sein, dass in der heutigen Zeit gerade für diese Art Unmodernität besonderer Bedarf besteht. - Köpfe, Hände und Ideen aus allen Berufen werden jedenfalls immer gebraucht!
In diesem Sinne: „JOIN THE CLUB!“
Anka Sander, sportl. Leitung
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